Rathaus

Willkommen in Dornburg

 

Dornburg befiendet sich auf halben Weg Zwischen der Universitätsstadt Jena und Naumburg auf einem Kalksteinfelsen über dem Saaletal mitten im grünen Herzen (Thüringen) Deuschlands.

 

Dornburg wurde bereits im 10. Jahrhundert von den Liudolfingern (später als Ottonen bezeichnet) als Pfalz erwähnt.

 

Nach dem Ende der Ottonen (Heinrich II.) ging die Bedeutung von Dornburg als Pfalz 1025 verloren. In den späteren Jahrhunderten (1083 - 1358) wurde Dornburg von den verschiedensten Adelshäusern in Besitz genommen

 

1358 besetzten die Wettiner Dornburg mit einem Amtmann und verwalteten es selber.

 

Ab 1603 kam die Stadt Dornburg auf Grund einer Erbschaft in den Besitz Herzogs von Sachsen-Altenburg. 

 

 

 

 

1672 ging der Besitz von Dornburg auf das Herzogtum Sachsen-Jena über. In den Jahren von 1691 - 1920 gehörte Dornburg zum Herzogtum (später Großherzogtum) Sachsen-Weimar-Eisenach.

 

Nach dem Ende der Monarchie im Deutschen Reich wurde aus dem einstigen Großherzogtum der Volksstaat Sachsen-Weimar-Eisenach bevor dieser 1920 zum Freistaat Thüringen wurde.

 

In den Jahren von 1952 - 1990 gehörte Dornburg in der ehemaligen DDR zum Bezirk Gera - seit der Wiedervereinigung ist Dornburg dem Bundesland und Freistaat Thüringen zugehörig.

 

 

 

Die Grundmauern der Kirche werden auf das 12./13. Jahrhundert datiert, da in dieser Zeit das Bergpateau bebaut wurde.

Etwa in dieser Zeit wird die Stadt Dornburg erstmals 1181 als Ort 1143 erstmals als Stadt erwähnt.

 

Der Apostel Jacobus gibt der Kirche seinen Namen.

 

Vermutlich 1539 wurde der Apostel im Dornburger Stadtwappen aufgenommen, als das Patronat der Kirche vom Dompapst zu Naumburg auf den Stadtrat übertragen wurde.

 

Mehrfach ist die Kirche Bränden zum Opfer gefallen. Nach einem großen Brand 1717 wurde sie in der heutigen Form wiederaufgebaut.

 

Das Hallenlanghaus mit flacher Holztonne liegt in West-Ost-Richtung, der schmale Chor mit äußeren Strebepfeilern im Osten und dem 36 m hoen Turm mit Schweifkuppel und Laterne im Westen. Im Inneren befindet sich die dreiseitige, zwei- bzw. dreigeschossige Empore. Der historische Kanzelaltar wurde bei der Innenrenovierung 1978 - 81 zurückgebaut und durch die spätbarocke Kanzel, das Kruzifix und das Taufpult aus dem kirchlichen Kunstarchiv ersetzt.

 

Die große Orgel wurde 1820 von Johann Christian Adam Gerhard aus Dorndorf errichtet und 1978 - 1989 restauriert.